FIT FOR LIFE

REVIEW

Köln, den 27.05.2018

Wir alle können fühlen.  Daran haben die meisten wohl keinen Zweifel, aber drücken wir das, was wir fühlen, auch aus? Und insbesondere – handeln wir danach?

 

Der Fit for Life-Workshop, der am Sonntag, den 27. Mai in Köln von der Australierin Natalie Benhayon gehalten wurde und mit über 80 Teilnehmern gut besucht war, machte deutlich, dass Lebens-Fitness nicht etwas ist, das wir erlernen müssen, sondern etwas, das bereits in uns liegt und auf das wir nur wieder zurückgreifen müssen.

Fit for Life hat nichts mit sportlicher Aktivität zu tun, es ist auch kein Selbsthilfe-Kurs, in dem mühselig nach dem versprochenen Gold gegraben wird und ein 10 Punkte-Plan zur Selbstverbesserung den absoluten Erfolg verspricht.

 

Aber so, wie ein Olympiasportler trainiert, um irgendwann fit für die Goldmedaille zu sein, gibt es auch ein Training, das dabei helfen kann, gesund und vital unseren Alltag bestehen zu können. 

 

Allerdings zeigt uns die Realität, dass es viel anspruchsvoller ist, wahre Gesundheit im Alltag zu leben als eine Olympia-Goldmedaille zu gewinnen. Die meisten Menschen leben so, als könnte man ohne Training das Gold nach Hause holen und betrachten all die Dinge wie Ernährung, physische Fitness, emotionale und mentale Gesundheit – ohne die ein Profi-Sportler sich nicht einmal qualifizieren würde – als unwesentliche Nebenaspekte des tagtäglichen Lebens.

 

In Gruppenarbeit gingen die Teilnehmer der Frage nach, wo denn jeder einzelne auf der Fit for Life-Skala steht. Wie sehr sind wir überrollt vom Leben und versuchen zu bestehen? Wie viel Raum gibt es zwischen mir und allem, was vom Leben auf mich einwirkt und Erwartungen an mich stellt? Oder bin ich vielleicht sogar so vom Leben eingenommen und verschluckt, dass ich eigentlich schon längst auf der Flucht bin und den Notausgang genommen habe? Was macht das Leben mit uns bzw. was lassen wir mit uns machen, wenn es keinen ‚Raum’ zwischen uns und dem Leben gibt, wenn das Leben uns im Griff hat? Wenn wir den Druck, den das Leben auf uns ausübt, ständig spüren?

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Hier ging es um Ehrlichkeit und darum, welche Ausreden und welche Medikation wir benutzen, um nicht ‚zu trainieren’ und es uns im ewigen Kreislauf des unerreichbaren Goldes ‚bequem’ machen. 

 

Unsere Ausreden sind die Ideale und Rollenvorstellungen, die uns z.B. die ‚gute Mutter’ sein lassen, die alles macht und 24/7 für alle da ist und dabei selbst zu kurz kommt, oder die erfolgsversprechende Karriere, die uns unermüdlich klettern lässt, obwohl der Körper längst Signale sendet, dass Erschöpfung zum täglichen Normalgeworden ist. Hier kommt unsere Medikation ins Spiel – der Kaffee, was Süßes, das Entertainmentprogramm, der Stress, der unser Nervensystem auf Trab hält, das abendliche Glas Wein oder Bier oder die entspannende Yoga-Stunde, um der Erschöpfung etwas entgegen zu setzen und weiter zu funktionieren und somit weiter unsere Ausreden leben zu können – und damit einhergehend die ersehnte Anerkennung und mögliche Identifizierung.

 

Der Schlüssel zum Lebens-Training? Absolute Ehrlichkeit. Denn mit absoluter Ehrlichkeit entsteht unmittelbar Distanz zwischen dem, was im Leben passiert und einem selbst. 

Eine Ehrlichkeit, die erlaubt, einen Stopp zu machen und innezuhalten – um zu fühlen und beobachten zu können, was wirklich in jedem Moment geschieht. Dieses Innehalten und das ‚sich eingestehen, was man (in seinem Körper) fühlt’ – ohne Emotionen und Reaktionen –, lässt uns erkennen, was gerade geschieht im Leben und schafft Raum zwischen uns selbst und den Begebenheiten, die sich als Probleme, Komplikationen, Schwierigkeiten oder Konflikte im täglichen Leben manifestieren. Das Leben hat uns nicht länger im Griff – es hat keine Kontrolle mehr über uns, wenn wir uns eingestehen, dass wir fühlen und anfangen, das, was wir fühlen, auszudrücken. Die Erkenntnis und Klarheit, die wir dadurch für uns und unseren Körper erlangen, lässt uns mehr und mehr ohne Medikation und Ausreden leben – denn wir sind nicht mehr in unserer Reaktion auf das Leben gefangen und können nun agierenanstatt zu re-agieren.

‚Erlaube dir in jedem Moment auszudrücken, was DEIN KÖRPER fühlt und wahrnimmt. Und kommuniziere dies. Keine Ratschläge und Lösungsansätze, nur eine offene und ehrliche Kommunikation. ’ 

Auch, wenn manche in dem Workshop in Stress gerieten, jetzt ‚das Richtige’ fühlen zu müssen und dann auchnoch auszudrücken, wurde deutlich, dass die Ehrlichkeit genau darüber schon die nötige Distanz brachte, so dass das ‚Problem’ nicht mehr vereinnahmend werden konnte. In diesem eigentlich stressigen Moment Verständnis und sogar Humor zu erleben, war für viele ein Augenöffner.

Dieser neu erschlossene Raum für eine ehrliche und offene Kommunikation, die keine Kritik oder Verurteilung enthält, da sie einfach widerspiegelt, was ist, brachte Leichtigkeit und Unbeschwertheit – im Gegensatz zu der üblichen Schwere, die bei problemgeladenen Gesprächen meist entsteht.

 

Durch diese Simplizität fanden die Teilnehmer Zugang zu einer Weisheit und einem Verständnis von Zusammenhängen, die vorher für viele so niemals erreichbar erschien.

Die praktischen Übungen und Werkzeuge, die Natalie uns gezeigt hat, sind eigentlich ganz einfache Bausteine, bei denen man den Eindruck hat, sie schon zu kennen. Das Beeindruckendste ist Natalies Präsenz, in der sie ist und präsentiert. Da ist eine Schönheit, Harmonie und Tiefe, mit der alles, was man eigentlich schon weiß, auf eine Weise verbunden wird, dass man es ganz klar verstehen und anwenden kann.

Zitat einer Teilnehmerin 

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